Ikea ist wie das H&M der Möbelindustrie

Blog-Workshop-mit-Kirsten-Reinhardt

Amrei Blomeyer und Cosmo Caspers im MAKK mit dem Stuhl von Arne Jacobsen.

von Amrei Blomeyer und Cosmo Caspers

Bei einem Gang durch das Museum für Angewandte Kunst in Köln begegnen einem viele Designs, die man auch gut in bekannten Möbelhäusern finden könnte. Meistens kennt man sie in einer abgewandelten Form von Ikea. Daher lässt sich Ikea gut als das H&M der Möbelindustrie bezeichnen, denn sie lassen sich von klassischen und erfolgreichen Designs inspirieren und bringen diese in einer preiswerteren Form auf den Markt und somit auch in die Wohnzimmer der eher einfacheren Leute. Ein Beispiel dafür ist dieser Stuhl von Arne Jacobsen:

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Gymnasiastinnen des FWG bloggen im MAKK

FWG-Schueler bloggen unter Anleitung von Kirsten Reinhardt und Dr. Andrea Imig im MAKK.

FWG-Schülerinnen bloggen unter Anleitung von Kirsten Reinhardt und Dr. Andrea Imig (hinten links) im MAKK.

Mit dem Smartphone oder dem Tablet waren zwölf Schülerinnen vom Kölner Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (FWG) auf der Suche nach tollen Design-Objekten. Denn am 30. Juli 2016 hieß die Aufgabe der Projektwoche im Museum für Angewandte Kunst: Bloggen. Einzeln oder in kleinen Gruppen posteten die Schülerinnen eigene Beiträge. Unter Anleitung der Designblog-Redaktionsleiterin Kirsten Reinhardt und mit Unterstützung des Lehrers J. Botana und Dr. Andrea Imig, Leitung Bildung und Vermittlung Museumsdienst Köln, entdeckten, recherchierten, lernten, fotografierten, bloggten und präsentierten die Schülerinnen mit Begeisterung.

Lieblingsstücke im MAKK von …
…Antonia und Rosanna: ‚Explosion‘ von Hans Kotter
…Dilara (15): Lampenchirm von Man Ray
…Alexandra, (16): Glastisch `Barcelona´ von Ludwig Mies von der Rohe

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Lieblingsstück August Sander: Skizzenbuch von Ingrid Godon

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Ingrid Godon zeigt in der MAKK-Sonderausstellung `Schau mich an.´ ihre Skizzen von August Sander.

Für ihre Bücher `Ich wünschte´ und `Ich denke´ schuf die flämische Illustratorin Ingrid Godon eindringlich gezeichnete Porträts von Kindern. Die Ausstellung `Schau mich an.´ vom 26. Mai bis 10. Juli 2016 vereint diese erstmals mit einer Auswahl der Kinderporträts des berühmten Fotografen August Sander (1876-1964), der die Fotos zwischen den 1910er- und 1940er Jahren im Westerwald und Köln aufgenommen hat. „Ich hätte mir niemals geträumt, dass meine Skizzen in einer Ausstellung im Zusammenhang mit August Sander zu sehen sind‟, ist Ingrid Godon überglücklich. „August Sander hat für mich eine besondere Bedeutung. 2009 war ich sehr krank und ich konnte nur wenige Dinge mit ins Krankenhaus nehmen. Fotobücher von August Sander gehörten dazu. Jeden Tag habe ich eine Skizze, in der Regel von einem Porträt Sanders, gezeichnet.‟ Bei der Ausstellungseröffnung hatte Ingrid Godon dieses Skizzenbuch dabei und zeigte ihre Illustrationen von den bekannten August Sander Motiven wie den Zwillingen oder dem Boxer.

Der intensive, zumeist frontal auf die porträtierten Kinder und deren spezifischen Ausdruck gerichtete Blick der beiden Künstler verbindet die Werkgruppen. Darüber hinaus schaffen die poetischen und prägnanten Texte des niederländischen Kinderbuchautors Toon Tellegen aus dem Buch „Ich wünschte“, in denen der Autor fiktive Wünsche und Gedanken der von Ingrid Godon gezeichneten Kinder in Worte fasst, eine weitere Verbindung über die fast 100 Jahre auseinanderliegenden Arbeiten von August Sander und Ingrid Godon. Die Ausstellung entwickelt ein eindrückliches und zeitloses Bild von Kindheit.

Mehr Informationen über die Ausstellung „Schau mich an.“ finden Sie auf der Webseite des MAKK.

Petrus hatte ein Einsehen! Dritter Drive it-Day des MAKK

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Moderator Detlef Krehl präsentierte dem Publikum automobile Kostbarkeiten auf der Rampe vor dem MAKK.

Der Wetterbericht gab Anlass zum Schaudern: „Die Vorhersagen hatten Temperaturen um acht Grad und Regen angekündigt. Aber der Wettergott war dem dritten Drive it-Day des MAKK am 24. April 2016 gnädig gesinnt“, freut sich Stefan Palm, Mit-Organisator des zweijährig stattfindenden Drive it-Day des MAKK. Er beschränkte sich auf nur einen Schauer und auch die Sonne ließ sich mehrmals blicken. So gaben sich mehr als 1.000 Oldtimer vor dem Museum ein Stelldichein, schon bald waren alle Stellplätze belegt.

Der wie immer fachkundige Moderator Detlef Krehl konnte auch diesmal dem Publikum zahlreiche automobile Kostbarkeiten auf der eigens aufgestellten Rampe präsentieren, darunter ein nur 2000-mal gebauter Sportwagen namens Sonett von Saab.

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Vera Lossau – Eine kurze Geschichte der Löcher

Die Künstlerin Vera Lossau vor einem Detail ihrer Installation im MAKK.

Die Künstlerin Vera Lossau beim Aufbau ihrer Installation im MAKK.

„Das Ornament beschäftigt mich seit langer Zeit und hat einige meiner frühen Arbeiten beeinflusst“, so die Düsseldorfer Künstlerin Vera Lossau (* 1976). Die erste Preisträgerin des LVR Frauenkulturpreises für bildende Kunst (2014) geht in ihrer zweiteilige Ausstellung `Eine kurze Geschichte der Löcher´ der Frage nach, was ein Loch, ein Ornament und eine Schlaufe gemeinsam haben. Ihre Antwort liefert sie mit ihren Arbeiten sowohl im MAKK als auch im LVR Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen. Für ihre Arbeiten zog sie unteranderem Texte von Tucholsky und Lacan hinzu.  „Aber eigentlich gehe ich stärker vom Visuellen aus. Ich denke, das Thema der Löcher ist sehr weit und poetisch“, erklärt Vera Lossau. In ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema umkreist sie zwei verschiedene Ausprägungen der Löcher: „Es gibt eine gewaltsame, an Krieg und Verletzung erinnernde Assoziation.“ Diese wird zum Beispiel durch den Abguss einer Beschussplatte behandelt – ein Original im Industriemuseum. „Zugleich gibt es natürlich auch das Verspielte, Schönheit zelebrierende `Loch´, das ich in den Formen und Ornamenten in der Sammlung des MAKK vorfand.“

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LOOK! super Fashion Markt

Im Rahmen der Modeausstellung `LOOK! Modedesigner von A bis Z´ hat das MAKK für ein Wochenende den super Fashion Markt zu Gast. Was dahinter steckt, erfahren Sie in diesem Interview mit den Macherinnen des Fashion Markts Anna Böß und Lena Schröder.

Was ist der SUPER FASHION MARKT?
Der Super Fashion Markt ist ein einmaliges Special des Designmarktes `Der Super Markt´ im Rahmen der Sonderausstellung LOOK – Modedesigner von A-Z im MAKK. Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit! Wir haben 30 spannende Designer eingeladen, die vom 6. bis 8. November in einer außergewöhnlichen Atmosphäre im Museum ihre neusten Kollektionen vorstellen. Natürlich kann direkt anprobiert und geshoppt werden.

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LOOK: Selfie-Timewarp nachts im Museum

Teresa Guhl und Paul Effertz griffen zu den 70er-Jahre Outfits.

Teresa Guhl und Paul Effertz griffen zu den 70er-Jahre Outfits.

Eine modische Zeitreise in die 60er, 70er und 80er-Jahre erlebten die Gäste des MAKK in der Museumsnacht am 24. Oktober 2015. Mit Kleidungsstücken und Accessoires aus der Sammlung des Museums, ergänzt durch Schätze von Vintage Emde, schlüpften kleine und große Gäste beim „Selfie-Timewarp“ in das Gewand vergangener Tage. Mit neuem Look und vor passenden Tapeten konnten sie ein Retro-Selbstporträt von sich machen. Die Gäste waren begeistert. „Schade, dass wir nicht früher gelebt haben. Stell’ dir vor, ich würde jeden Tag so in die Uni gehen‟, amüsieren sich Teresa Guhl und Paul Effertz.

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Museumsbesuch: Radio im Fokus

Kirsten Reinhardt im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Radio `Philetta´ von 1941: Kirsten Reinhardt besuchte das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg.

Für Design-Fans ist der Besuch des Museums für Kunst und Gewerbe (MKG) in Hamburg ein Muss. „Faszinierend fand ich die Gang-Präsentation der Design-Objekte im historischen Gebäude von 1877 in dem rund 25 Meter langen Stahlregal – der schmale Gang wurde zu einem Film der Zeitgeschichte“, begeistert sich Kirsten Reinhardt. „Viele Design-Klassiker konnte ich in einer spannenden Zusammenstellung erleben. Besonders in den Blick fiel mir das historische Philips Radio `Philetta´ von 1941, denn das MAKK besitzt eine umfangreiche Radio-Sammlung amerikanischer und europäischer Radios, darunter wahre Design-Ikonen. Ein guter Grund darüber zu berichten.“

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Studentenprojekt: Schatzkammer MAKK Depot

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Schatzkammer – Mediendesign Studierende der Hochschule Macromedia inszenieren Objekte aus den Depots des Museums für Angewandte Kunst.

In den Fluren der Hochschule Macromedia Köln stellen Studierende aus dem 2. Semester Medien und Kommunikationsdesign vier Fotoinstallationen aus, die in diesem Semester in Zusammenarbeit mit dem Museum für Angewandte Kunst (MAKK) in Köln entstanden sind. Unter der Leitung des Dozenten und Fotografen Kurt Steinhausen hatten die Studenten Lisa Bildgen, Christina Müller, Antonius Rösing, Jens Weidemann die einmalige Gelegenheit das Depot des Museums zu erkunden. Am 7. Juli 2015 wurde die Ausstellung präsentiert.

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Raumkonzepte von Schülern des FWG

Schülerinnen und Schüler des FWG am letzten Tag der Projektwoche im MAKK.

Schülerinnen und Schüler des FWG am letzten Tag der Projektwoche im MAKK.

Wir Schüler vom Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln (FWG) sind diese Woche mit unserem Projekt `Design´ im MAKK. Hier hatten wir die Möglichkeit eigene Raumkonzepte für die Zukunft zu erstellen. Zu Beginn verglichen wir zwei Raumkonzepte aus den 70er Jahren von Panton und Colombo, von denen aber in der Zukunft keines realisiert wurde.

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Lieblingsstück: Drift von Amanda Levete

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Die Gymnasiastin Tatjana vor der Sitzbank `Drift´, die von Amanda Levete 2006 entworfen wurde.

Im Rahmen der Projektwoche `Design´ des Friedrich-Wilhelm-Gymnasium waren wir im Museum für Angewandte Kunst Köln. Dort ist mir sofort die Sitzbank `Drift´ aus dem Jahr 2006 ins Auge gefallen. Allein wegen der richtig coolen Neobe und der Form fasziniert sie mich. Ich persönlich würde sie mir sogar selber kaufen, denn sie fällt sehr auf und passt perfekt in einen Garten oder Wohnkeller.

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Schülerprojekt: Bequeme Stühle

Wir haben in dieser Woche im Rahmen des Design-Projektes viel über die Arbeit des MAKK erfahren. Damit verbunden haben wir Collagen angefertigt und IKEA besucht. Im MAKK gefielen mir vor allem die gemütlichen Stühle in der Sammlung Winkler.

Gepostet vom FWG-Gymnasiast Phillipp (15).

Elf FWGler im MAKK

Charlotte im Foyer des MAKK

Charlotte im Foyer des MAKK

Für unsere Projektwoche des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums haben wir das Projekt `Design´ im Museum MAKK gewählt. In der Woche erkundeten wir die Sammlung Winkler und unter anderem das Design von Ikea. Am Mittwoch sind wir zu Ikea gefahren und haben jeweils ein Möbelstück genauer betrachtet. Die Sammlung Winkler beinhaltet viele Designklassiker, wie zum Beispiel die Stühle von Marcel Breuer. Es war sehr interessant die Hintergründe, der einzelnen Objekte kennen zu lernen. Zudem war es toll, dass die Schule uns diese Möglichkeit gegeben hat und wir ein Blick hinter die Kulissen des Museums werfen konnten. Jana findet die Projektwoche: „sehr interessant und einzigartig“. Für mich war die Projektwoche ein sehr besonderes Erlebnis. Am letzten Tag haben wir unter Anleitung der Redaktionsleiterin des Designblogs, Kirsten Reinhardt, unsere Blogs als Autoren geschrieben.

Gepostet von FWG-Gymnasiastin Charlotte.

Projektwoche im MAKK: Wie funktioniert Museum?

Projektwoche der Schüler des Friedrich-Wilhelm-Gymnasium im MAKK

Die Schüler des Friedrich-Wilhelm-Gymnasium im Gespräch mit Dr. Romana Breuer vom MAKK.

Intensives und konzentriertes Arbeiten mit einer kleinen Schülergruppe zu einem außerschulischen Thema – das ist im straff organisierten Schulalltag nur in einer Projektwoche möglich. „Für den Museumsdienst Köln stellte dieses Angebot der Vermittlungsarbeit im MAKK ein Pilotprojekt dar, welches möglicherweise in Zukunft unser Angebot für Schulen im Museum bereichern kann‟, hofft Dr. Andrea Imig, Leitung Bildung und Vermittlung Museumsdienst Köln, aufgrund der tollen Erfahrungen mit den elf Schülern des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums im MAKK vom 16. bis 19. Juni 2015.

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SYSTEM DESIGN: Modulor 1 und 2 von Le Corbusier

Die überlebensgroße Zeichnung des Proportionssystems von Le Corbusier lädt zur Interaktion ein.

Karsten Kretschmer testet während einer Führung das Proportionssystem von Le Corbusier `Modulor´ im großen Ausstellungssaal des MAKK.

Das Proportionssystem `Der Modulor 1´ und `Der Modulor 2´ entwickelte der Architekt und Maler Le Corbusier (1887–1965) in den 50er und 60er Jahren. Modulor stellt den bedeutendsten modernen Versuch dar, die Architektur im Einklang mit dem menschlichen Maß zu bringen. Zu sehen auf dem großen Wandbild der Sonderausstellung `SYSTEM DESIGN´; Oliver Scheibler zeichnete das Proportionssystem auf die 7,5 x 12 Meter lange Wand im großen Ausstellungssaal des MAKK. Der 1948 veröffentlichte Modulor 1 wird zu den bedeutendsten Theorien der Architekturtheorie gezählt. Im 1955 erschienenen Modulor 2 erläutert Corbusier die Anwendung der Maßlehre; er gab damit der Architektur ein menschliches Maß und gleichzeitig eine objektive Ordnung.

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