Zarathustras Adler im Schiedmayer-Salonflügel von Peter Behrens

Salonflügel-Notenpult, Peter Behrens, Stuttgart um 1900, A 2056, © MAKK, Foto: RBA Köln, Marion, Mennicken.

Im Jahr 2014 hielt ein Meisterstück des Klavierbaus Einzug ins MAKK und gehört seit dem zu den Highlights der Ständigen Sammlung: Der Salonflügel der Schiedmayer Pianofortefabrik Stuttgart. Um 1900/01 erbaut nach einem Entwurf von Peter Behrens. Der Flügel galt als verschollen und gab daher einige Rätsel auf: Wo befand er sich im Zeitraum von 1921 bis ca. 2010? War es wirklich DER Flügel aus dem Darmstädter „Haus Behrens“ auf der Mathildenhöhe oder eine Fälschung? Der Vergleich mit historischen S/W Fotografien und die Beschreibungen in zeitgenössischen Veröffentlichungen ließen Zweifel aufkommen. Insbesondere die Rede vom „grauen Ahornholz“ des Gehäuses verwunderte. Die ursprüngliche Färbung hatte sich im Laufe der Zeit durch die Alterung des Holzes und Restaurierungen verändert.

Historische Aufnahme Musikzimmer Haus Behrens. Aus: The Studio, 1902, S. 27.

Verbarg sich hinter der auffälligen Gestaltung des Flügels ein besonderes Konzept? Eine künstlerische Aussage? Nicht alle Rätsel konnten gelöst werden. Die Provenienzgeschichte etwa bleibt vorerst ungelöst. Klar ist nur, dass Behrens den Salonflügel mit nach Berlin nahm, als die AEG Behrens als Künstlerischen Beirat berief. Doch der Flügel ist tatsächlich das Instrument aus dem Musikzimmer, welches sich im Erdgeschoss des Haus Behrens befand und aufgrund seiner Gestaltung für großes Aufsehen gesorgt hatte. Zeitgenossen fühlten sich an Nietzsche erinnert und sprachen von einem „Zarathustra-Stil“. Friedrich Nietzsches Werk „Also sprach Zarathustra“ handelt von einem Einsiedler, der nach einer Weile der Abgeschiedenheit wieder den Kontakt zur Gesellschaft sucht, um seine Philosophie und seine Lehren zu verkünden. Zentrales Anliegen waren die Selbstoptimierung, die „Veredelung“ und das Wollen, über sich selbst hinaus zu wachsen. In diesen Forderungen fanden sich viele der damaligen Künstler, darunter auch Peter Behrens, wieder.

Salonflügel, Peter Behrens, Stuttgart um 1900, A 2056, © MAKK, Foto: RBA Köln, Marion, Mennicken.

Im Text treten einige Elemente immer wieder auf, die Behrens bei der Gestaltung des Musikzimmers und des Salonflügels inspirierten: Die Höhle des Einsiedlers, die Sonne, der Diamant sowie der Adler. Als eines der Lieblingstiere Zarathustras nimmt der Adler einen besonderen Stellenwert ein. Bei genauerer Betrachtung des Salonflügels erkennt man die Merkmale des Zarathustra-Stils in den geometrischen Intarsien, mit denen Behrens das Instrument belegte. Der Deckel ist unzweifelhaft als Adlerschwinge gestaltet. Entsprechend ruht der Korpus auf facettierten Beinen, die gefiederten Vogelbeinen gleichen. Und der Rest? Der umlaufende Rhombenfries entpuppt sich als eine Abfolge von Augenpaaren mit dazwischen liegendem Schnabel. Ausgehend von Nietzsche und der Verehrung, die Behrens diesem entgegen brachte, wird klar: Der Salonflügel wurde insgesamt als Adler gestaltet.

Nachhaltige Mode ist heute stylisch und spannend!

© ITISNOVEMBER

Mit den Fotos der gestrigen Eröffnung des Super Fashion Marktes wollten wir die euphorische Stimmung des Abends einfangen. Die Besucherzahlen haben gezeigt: Fair Fashion ist gefragt! Das Interesse an handgemachter und hochwertiger Mode ist in den letzten Jahren zunehmend gestiegen. Auch die ausstellenden Designerinnen und Designer haben berichtet, dass die Besucher gezielte Fragen nach Herkunft der Materialien und Herstellungsweise der Stücke stellen. Es entstanden angeregte Gespräche und nicht selten gingen die Besucher mit einem besonderen Kleidungsstück oder einem einzigartigen Accessoire nach Hause.

Beim Verlassen des Marktes kam man nicht an der Party im Pop-up-Café im Museumsfoyer vorbei. Der auch über die Kölner Clubszene hinaus bekannte DJ Julian Stetter sorgte für ausgelassene Stimmung und lachende Menschen.

Rund 45 Designer zeigen noch das ganze erste Maiwochenende ihre Kollektionen im MAKK. Sie sind herzlich eingeladen, am 5. und 6. Mai den Super Fashion Markt von 10-19 Uhr zu besuchen. Im Eintrittspreis von 5€ ist der Besuch der Ausstellung „#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag“ inbegriffen.

Wir wünschen Euch super viel Spaß!

Anna Mancarella und Lena Schröder, dersupermarkt.net

#SuperFashionMarkt

Nachts im Museum: Super Fashion Markt

Nachts im Museum für Angewandte Kunst Köln und es ist viel los: Super Fashion Markt bis 6. Mai 2018, tolles Design mit nachhaltigen Konzepten. Gefällt mir!

Gepostet von Kirsten Reinhardt am Freitag, 4. Mai 2018

Im Museum für Angewandte Kunst Köln findet die Design-Veranstaltung Super Fashion Markt bis 6. Mai 2018 statt, darunter sind viele Aussteller/innen mit nachhaltigen Konzepten. Das ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass immer mehr Designer auf kultige Locations setzen, um ihre Zielgruppen am Ort der Begehrlichkeiten zu erreichen. Am Eröffnungsabend mit Opening Party und DJ bummelten viele Gäste durch die Ausstellung mit Mode und Schmuck. Und viele fanden Zeit zur Besichtigung der Peter Behrens-Austellung ( bis 1. Juli 2018).

Super Fashion Markt im MAKK

Schon zum dritten Mal findet der Super Fashion Markt im MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln ein zu Hause. Nach langer Vorbereitung und intensiven Castings werden insgesamt über 40 regionale und internationale Mode-Labels zusammenkommen und vom 4. – 6. Mai 2018 ihre neuesten Kollektionen präsentieren.

Sustainability und Fair Fashion sind Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung. Die Organisatorinnen Anna Mancarella und Lena Schröder achten auch dieses Jahr auf die Wertigkeit der Design-Stücke, die Haltbarkeit und Ausdauer des Designs und ihre Produktionsbedingungen. Die teilnehmenden Designer sind nicht nur hervorragend in ihrer Profession, sie engagieren sich ebenso im Bereich Fair Trade. So stellen Nina Hempel & Moni Wallberg mit ihrem Label Blauer Montag ihre aktuellen Kollektionen für Frauen und Männer vor. Die eigenen Entwürfe werden in verschiedenen Größen mit viel Liebe zum Detail von den Damen selbst in Köln angefertigt. Oder das Hamburger Fair-Fashion-Label Black Velvet Circus, das seit 2013 Blumen und Statements in die deutsche Modeszene streut. Frei nach dem Motto „Love the past – wear the future“ entwirft Designerin Tanja Glissmann moderne Retro-Lieblinge, inspiriert von Sixties und Seventies, die in kleinster Auflage unter Verwendung von Naturmaterialien fair produziert werden.

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Herzlichen Glückwunsch zum 150sten!

Geboren am 14. April 1868 in Hamburg. Im Übrigen Autodidakt. Diese Zeilen schrieb Peter Behrens 1920 einem Berliner Sammler von originalen Schriftstücken berühmter Persönlichkeiten.

Beitrag von Dr. Romana Rebbelmund

Der Geburtstag von Behrens jährt sich am heutigen Samstag, den 14. April 2018, zum 150sten Mal. Das passende Geburtstagsgeschenk findet sich in unserer Ausstellung zu seinen Ehren: Die Wuppertaler Pianoforte-Fabrik RUD. IBACH SOHN arbeitete seit den 1880er Jahren gerne mit bedeutenden zeitgenössischen Künstlern und Architekten zusammen, indem sie deren Entwürfe für Konzertflügel und Pianinos (aufrecht stehende Klaviere) umsetzte. Unter diesen Persönlichkeiten befand sich auch Peter Behrens. Er gestaltete für Ibach ein Pianino und einen Konzertflügel, die jeweils in zwei Farbvarianten – mit hellerem oder dunklerem Holz – umgesetzt wurden. Von den Instrumenten haben sich jeweils zeitgenössische Fotografien und auch entsprechende Unterlagen im Archiv der Firma Ibach erhalten. Die spektakulären Flügel und Klaviere wurden in Musterwohnräumen von Luxuswarenhäusern oder auf Landesschauen deutschlandweit präsentiert und von der damaligen Kunstkritik in Zeitungen und (Fach-)Zeitschriften entsprechend gewürdigt. Leider jedoch war es das Schicksal der vier eindeutig angefertigten Instrumente, nach deren öffentlicher Präsentation zu verschwinden. Es lassen sich heute manchmal eine, manchmal auch zwei Stationen ihres Weges rekonstruieren, danach verliert sich jeweils die Spur.

Durch eine überaus glückliche Fügung wurde dem MAKK im Januar 2017 Weiterlesen

#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag

Dr. Romana Rebbelmund ist die Kuratorin der Peter Behrens-Ausstellung im MAKK.

Die Vorbereitung zu der aktuellen Ausstellung „#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag“ (bis 1. Juli 2018) dauerte rund drei Jahre. Es stand früh fest, dass der Gründer des modernen Industriedesigns zu seinem 150. Geburtstag, der sich am 14. April jährt, geehrt werden sollte. Aber wie entstand eigentlich die Idee zum Ausstellungskonzept und welche Glücksfälle haben zu dem Gelingen der Schau beigetragen?

Dr. Romana Rebbelmund (MAKK), die Kuratorin der Ausstellung, gibt dazu einen Einblick:
„Die Leitidee zur Kölner Ausstellung kam aus der eigenen Sammlung. Das MAKK besitzt mit dem Schiedmayer Salonflügel (1901) aus dem Musikzimmer des Hauses Behrens in Darmstadt eines der kostbarsten und spektakulärsten Möbel überhaupt. Die weiteren museumseigenen Objekte sind aber nicht minder bedeutend und selten: Eine ganz frühe Kredenz mit sechs Stühlen und einem Armlehnstuhl, die Behrens während seiner Anfangszeit in Darmstadt 1899/1900 entworfen hat, geben Zeugnis von dessen Auseinandersetzung mit der Formensprache der englischen Arts & Crafts Bewegung. Ausgesprochen bemerkenswert ist zudem die Glassammlung des MAKK: Peter Behrens hat insgesamt neun Gläsersätze entworfen, fünf Sätze sowie ein einzigartiger Becher – es ist bislang kein anderes vergleichbares Stück bekannt – gehören zu den repräsentativen Schätzen des Museums. Der kostbare Gläsersatz mit rubinrotem Fuß, der zur Ausstattung des in Rot und Weiß gehaltenen Speisezimmers im Haus Behrens gehörte, ist mit fünf Gläsern vertreten.

Auf Basis dieser einzigartigen Sammlung wuchs ein Konzept für die Ausstellung heran, … Weiterlesen

Elisabeth Brockmann: Freiheit, Raum und Licht

Leuchtobjekte von Elisabeth Brockmann im MAKK. Zu sehen bis 8. April 2018.

Die funkelnden Autoscheinwerfer in den schlanken Stehlen wirken wie lebendige Augen und verblüffen regelrecht. „Die Auto-Augen gehen optisch in der Bewegung des Betrachters mit; das ist das Prinzip der berühmten Augen der Mona Lisa“, erklärt Elisabeth Brockmann, die den Ausstellungsraum im MAKK mit ihrer Installationskunst bis 8. April 2018 unter dem Titel ‚Freiheit, Raum und Licht‘ bespielt. Dabei hat die Düsseldorfer Künstlerin, eine ehemalige Schülerin von Gerhard Richter, das Design der Autoscheinwerfer nicht digital manipuliert, sondern nur die Farben und die Intensität. „Es ist nicht glaubhaft, wenn ich die Fotos bearbeite, sonst geht der typischen Charakter der Autoscheinwerfer verloren. Aber es ist nicht das, wonach es auf den ersten Blick aussieht – das ist das Prinzip meiner Kunst.“

Die Stehlen entdeckte Elisabeth Brockmann bei der Vorbereitung ihrer Ausstellung im MAKK-Lager. … Weiterlesen

Das MAKK-Blogteam wünscht ein spannendes Jahr 2018

Das Team des Makk-Blogs wünscht Ihnen erholsame Festtage und einen guten Start in das neue Jahr

Die Liebe zum Design – das ist die große Schnittmenge aller Aktiven des Design-Blogs des MAKKs, Museum für Angewandte Kunst Köln. Wir wünschen schöne Festtage und einen guten Rutsch in ein spannendes Jahr 2018.

Kölner Designpreis 2017: Gesellschaftlich relevant

Flora Coletta Ines Karger (links), Sonja Lorenz (rechts) und Jana Klasen sind die Gewinnerinnen des Kölner Designpreis 2017 (Foto: Kirsten Reinhardt).

Flora Coletta Ines Karger, Sonja Lorenz und Jana Klasen: das sind die Gewinnerinnen des Kölner Designpreis 2017. „Zum zehnten Mal vergeben, weisen die Arbeiten einen klaren gesellschaftlichen Bezug auf“, betont Dr. Petra Hesse, Direktorin des Museums für Angewandte Kunst. „Denn Design ist allumfassend, es geht nicht darum schöne Dinge zu gestalten. Der Kölner Designpreis symbolisiert das zeitgemäße Verständnis für Design.“

Der 1. Preis ging an Flora Coletta Ines Karger (KISD – Köln International School of Design). Ihre Arbeit „Programme begreifen – eine performative Umsetzung“ beschäftigt sich mit der Theorie, die hinter den auf Algorithmen beruhenden Programmen steckt. „Programme sind menschlichen Ursprungs und beruhen auf abstrahierten menschlichen Strukturen und Ordnungssystemen. Weiterlesen

Fenstersanierung im MAKK bei laufendem Betrieb

FenstersanierungMAKK

Die Design-Abteilung im MAKK ist bis Ende Februar 2018 temporär geschlossen (Fotos: Scott Biolek-Ritchie).

von Christiane Drabe

Die lang ersehnte Fenstersanierung im Museum für Angewandte Kunst Köln beginnt. Obwohl insgesamt 267 Fenster ausgetauscht werden, bleibt das Museum während der gesamten Bauzeit geöffnet. Begonnen wird mit den Fenstern in unserer Design-Abteilung, die daher bis Ende Februar 2018 temporär geschlossen ist. Auf unserer Facebook-Seite können Sie jeden Dienstag hinter die Kulissen schauen und neue Exponate im Depot entdecken – #depotdienstag.

Für die Sanierungsarbeiten müssen alle Exponate verlagert werden. Dank einer akribischen Vorbereitung und Umstrukturierung der hauseigenen Depots konnten alle Objekte untergebracht werden. Betroffen sind rund 250 Exponate – darunter sehr fragile Objekte oder auch Großobjekte, die allein schon wegen ihres Gewichts schwierig zu handhaben sind wie der „Frankfurter Hochhausschrank F1“ mit Marmorsockel und ausgeklügeltem mechanischem Geheimfach. Auch in der Kategorie Sitzmöbel haben wir es mit unterschiedlichsten Objekten zu tun: Stahlrohrfreischwinger der Bauhaus-Ära von Marcel Breuer oder Ludwig Mies van der Rohe, Schichtholzmobiliar von Alvar Aalto oder Charles und Ray Eames sowie …

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Geflügelter Traum: Mercedes 300 SL „Gullwing“

Katrin Witt mit ihrer Mutter Gunde Roskam im Museum für Angewandte Kunst Köln

Ein Tag im MAKK mit meiner Mutter Gunde Roskam (Foto: Kirsten Reinhardt).

von Katrin Witt
Ein Tag im MAKK mit meiner Mutter Gunde Roskam (85 Jahre). Kaum treten wir in das schöne Gebäude ein und lassen uns von der interessanten Aura des großen Vorraums einfangen, steuert meine Mutter zielstrebig zum ersten Exponat: Ein Mercedes-Benz 300 SL „Gullwing“ von 1956, der mit seinen offenen Flügeltüren zum Einsteigen einlädt. Mit letzter Kraft kann ich es grade noch verhindern, das meine außerordentlich sportliche Frau Mutter (ehem. Sportlehrerin am Gymnasium, die heute noch beim Bildungswerk Sportunterricht gibt) sich mit einem Schwung in das lederbezogene Fahrzeug schwingt. Ihre Begeisterung kann ich nicht nur deshalb verstehen, weil der Odtimer mit Alu-Karosse eine absolute Rarität ist. Sondern auch, weil ich selbst einen BMW 3 besitze, das nächstes Jahr mit 30 Jahren zum Oldtimer wird. Die Wertdifferenz beträgt zwar geschätzt ein paar schlappe Millionen Euro! Aber gut …man kann sich ja nun mal nicht jedes Auto leisten. Bevor ich meine Mutter von dem geflügelten Traum in Richtung Cafe verschleppen konnte, entstand dieses Foto.

Automobil-Design spielt in Museen für Angewandte Kunst Köln eine wichtige Rolle und ist bedeutender Bestandteil der Design-Abteilung des MAKK. Alle zwei Jahre findet der „Drive it-Day“ statt, der große Saisonstart für Oldtimerbegeisterte. Merken Sie sich den 4. Drive it-Day im April 2018 vor.  Mehr lesen Sie hier…

Design ist mehr als bloße Form!

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Design-Projekt mit 15 Schülerinnen und Schülern (& 1 Lehrer) der Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums-Projektwoche im MAKK (Foto: Kirsten Reinhardt)

von José Botana

Design lebt! und wir haben es ERlebt! Völlig unnötig heutzutage zu betonen, wie wichtig und wie dominant Design unser alltägliches Leben begleitet, auschmückt und aufregend gestaltet. Das geht vom Schuhlöffel bis zum Computer und von der Kaffeetasse bis zum Sessel. Jetzt schon im dritten Jahr hat uns dieses einzigartige Projekt vor und hinter die Kulissen des MAKK (Museum für Angewandte Kunst Köln) geführt und solch interessante Bereiche wie die Berufe der Leute die hier arbeiten (z.B. KuratorIn, RestauratorIn, MuseumspädagogIn, DesignerIn), also wie man zu diesem Beruf kommt und welche Tätigkeiten dann zum jeweiligen Berufsfeld gehören, nahegebracht.

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Ikea ist wie das H&M der Möbelindustrie

Blog-Workshop-mit-Kirsten-Reinhardt

Amrei Blomeyer und Cosmo Caspers im MAKK mit dem Stuhl von Arne Jacobsen.

von Amrei Blomeyer und Cosmo Caspers

Bei einem Gang durch das Museum für Angewandte Kunst in Köln begegnen einem viele Designs, die man auch gut in bekannten Möbelhäusern finden könnte. Meistens kennt man sie in einer abgewandelten Form von Ikea. Daher lässt sich Ikea gut als das H&M der Möbelindustrie bezeichnen, denn sie lassen sich von klassischen und erfolgreichen Designs inspirieren und bringen diese in einer preiswerteren Form auf den Markt und somit auch in die Wohnzimmer der eher einfacheren Leute. Ein Beispiel dafür ist dieser Stuhl von Arne Jacobsen:

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Wir designen im MAKK

Designerin

Designerin Stefanie Gräwe arbeitet mit Schülerinnen und Schüler des FWGs während der Projektwoche im MAKK.

von Lilla und Julia, 10. Klasse des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums in Köln

Schülerinnen und Schüler des FWGs verbrachten eine viertägige Projektwoche im MAKK. Am Dienstag den 04.07.2017 erhielten wir einen Einblick in die Arbeit der Designerin Stefanie Gräwe.

In unserem Workshop „Upcycling“ ging es um das erschaffen von Unikaten, mit wiederverwertbarem Material. Wir behandelten Plastik. Wir hatten die Möglichkeit Taschen, Mäppchen oder Handyhüllen zu gestalten. Uns wurde alles schrittweise erklärt und wir entwickelten eigene, individuelle Designs. Sie erzählte uns über ihr Label und ihre Ideologie gebrauchten Dingen eine zweite Chance zu glänzen zu geben. Zusammenfassend war das ein sehr interessanter Workshop und uns hat gefallen, dass wir selber mit dem Material arbeiten durften.

Entwürfe von Zimmern aus der Zukunft

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Ella und Lina des Friedrich-Wilhelm Gymnasiums Köln hatten Projektwoche im MAKK.

Von Ella und Lina (Text) und Anna (Fotos)

Wir, Schüler des Friedrich-Wilhelm Gymnasiums Köln haben zum Abschluss eines aufregenden Tages mögliche Zimmerentwürfe aus der Zukunft designed und gezeichnet (ggf ausgeschnitten und aufgeklebt). Jeder von uns hat sich ein ziemliches individuelles Zimmer aus der näheren Zukunft ausgedacht und hat versucht es möglichst übersichtlich und mit richtig viel Spaß zu designen. Es war eine tolle neue Erfahrung, aber man muss sagen, dass es auf jeden Fall eine riesige Herausforderung war, da man ja versuchen musste Dinge zu zeichnen die es überhaupt noch nicht gibt. Ich finde, dass wir trotzdem ziemlich viele kreative Ideen hatten! Oben zum Beispiel kann man zwei unserer Resultate der Zimmerentwürfe sehen.

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