16 Jahre Retroperspektive Hans Kotter: Licht – Farbe – Raum

Hans Kotter in seiner Ausstellung vom 11. März bis 26. April 2020. Im Hintergrund das Lichtobjekt „Rise and Fall“ von 2020 (Foto: Kirsten Reinhardt im MAKK).

Hans Kotter: Licht – Farbe – Raum ist ein Retroperspektive der letzten 16 Jahre seines Schaffens bis heute. Speziell für den Ausstellungsraum im MAKK hat der Berliner Künstler eine frei hängende Rauminstallation geschaffen: „Rice and Fall“ von 2020 in den Materialien Metall und LED-Röhren.

Hans Kotter begründet: „Speziell für den hinteren Bereich des Raumes konzipierte ich das Lichtobjekt. Es füllt den Luftraum!“ Durch die Programmierung der einfarbigen LEDs scheinen die einzelnen Elemente im Raum zu schweben und, wieder Name „Rice and Fall“ sagt, aufzusteigen und zu sinken. Genau eine Woche dauerte der Aufbau. Hans Kotter erzählt: „Mit einem kleinen Team, meinem Assistenten und wechselnden Museumsmitarbeitern, haben wir von dienstags bis dienstags die Ausstellung aufgebaut. Unseren Hängeplan mussten wir an vielen Stellen variieren. Wir mussten tüfteln, haben häufig umgebaut, Stellwände verrückt, damit jedes Objekt den richtigen Platz hat. Denn die Leuchtobjekte sind sehr unterschiedlich, zum Beispiel braucht UV-Licht mehr Dunkelheit als die LED-Objekte.“

Museumsdirektorin Dr. Petra Hesse freut sich, dass der international bekannte Künstler wieder im MAKK präsent ist. Bereits 2015 baute Hans Kotter persönlich seine lichtkinetische Arbeit `Explosion´ in der Dauerausstellung „Design im Dialog“ auf.

Die MAKK-Ausstellung ist Teil des internationalen Licht Kunstprojektes COLLUMINA, das vom 11. bis 14. März 2020 in Köln stattfindet. Infos zur Ausstellung finden Sie hier…

Norman Seeff. The Look of Sound: Nur noch bis 8.3.2020

„The Look of Sound“, heißt die Sonderausstellung von Norman Seeff im MAKK. Ich habe den Titel wörtlich genommen und vor den großartigen Porträts der Blues Brothers (Kultfilm von John Landis, 1980) des USA-Starfotografen getanzt. Inspiration Pur. Kein Wunder: Lichtete doch Norman Seeff das Who is Who der Musikszene der 1960er- bis 1980er-Jahr ab. Patti Smith, Tina Turner, Rolling Stones, Johnny Cash, Ray Charles, Miles Davis oder Frank Zappa sind hautnah zu spüren. Ein coole Zeit! Weiterlesen

35 Jahre Design Gruppe Pentagon im MAKK

Die Gründer der Kölner „Design Gruppe Pentagon“ im MAKK (v.l.n.r.): Gerd Arens, Wolfgang Laubersheimer, Reinhard Müller, Ralph Sommer und Meyer Voggenreiter (Foto: Kirsten Reinhardt).

35 Jahre nach ihrer Gründung zeigt das Museum für Angewandte Kunst Köln bis 26. April 2020 die Ausstellung „Design Gruppe Pentagon“ – eine erste monografische Museumsschau der Kölner Gruppe Pentagon (1985-1991), die zu den Protagonisten des Neuen Deutschen Designs zählt. Die raumgreifende Inszenierung in der zentralen Ausstellungshalle des MAKK wurde von den fünf Pentagon-Mitgliedern im Kollektiv gestaltet und ist die erste gemeinsame Arbeit seit der documenta 8 von 1987. Die Möbel und Objekte stammen fast lückenlos aus Privatsammlungen.

Die Geschichte der Gruppe Pentagon erzählt der 15-minütige Dokumentarfilm von Jan Rothstein auf der Museumsseite makk.de
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Jubiläumsführung: 5 Jahre makkblog.de

Was für ein toller Geburtstag: Das fünfjährige Bestehen des makkblog.de wurde gebührend gefeiert. Als Ideengeberin und Gründungsmitglied des Blogs gratulierte mir Kuratorin Dr. Romana Rebbelmund im Namen des Museums und hieß die zahlreichen Gäste willkommen. Viele Mitstreiter*innen waren an diesem Abend dabei: Förderer und Mitglieder des Arbeitskreises und vor allem MAKK-Fans, die wie ich davon überzeugt sind: Das Museum für Angewandte Kunst ist das schönste Museum Kölns!

Design-Zeitreise mit Theda Pfingsthorn

Großartig die Jubiläumsführung durch die Design-Abteilung des MAKK. Mit viel Wissen und vielen spannenden Geschichten begann unsere Designführerin Theda Pfingsthorn in der Frühmoderne. Für mich im Mittelpunkt steht der rotblaue Stuhl von Gerrit Rietveld (1888-1964) im Dialog mit der Grafik von Piet Mondrian, beides Mitglieder “Stijl-Gruppe“. Weiterlesen

5 Jahre makkblog.de: Einladung zur Jubiläumsführung am 16.1.2020

Am 16. Januar 2015 posteten wir den allerersten Blog-Beitrag auf makkdesign.de, damals der erste städtische Museumsblog Kölns. Wir blicken hinter die Museumskulissen der spannenden Sonderausstellung `System Design – über 100 Jahre Chaos im Alltag´. Es gab jede Menge Höhepunkte auf unserem Weg und zahlreiche Autorinnen und Autoren, Kuratorinnen und Kuratoren, Gäste des MAKK und ganz wichtig: Die Aktiven des Arbeitskreises des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK). Wir finden: Das ist ein Grund zum Feiern! Weiterlesen

Alles Gute für 2020 wünscht Ihnen das makkblog-Team

Die Autorinnen, Autoren, Kuratorinnen und Aktiven des Arbeitskreises des Makk-Designblogs 2019 wünschen Ihnen einen guten Start in ein glückliches und erfreuliches Jahr 2020. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen im Museum für Angewandte Kunst Köln!

2020 im MAKK

Es erwarten Sie neben der Dauerausstellung Kunst + Design im Dialog der Sammlung Winkler mit Designklassikern und Kunst-Ikonen des 20. Jahrhundert spannende Sonderausstellungen:

Norman Seeff. The Look of Sound: bis 8. März 2020, weitere Informationen

Design Gruppe Pentagon: 13. Januar — 26. April 2020, weitere Informationen

Hans Kotter / Licht – Farbe – Raum: 11. März — 26. April 2020

Kölner Design Preis/Toby E. Rodes Award: The Winner is Jakob Plöns

Jakob Plöns ist mit VOCUS Sieger des Kölner Design Preises 2019 (Foto im MAKK: Kirsten Reinhardt)

„Ich habe mich in meiner Bachelor-Arbeit mit der virtuellen Rehabilitation befasst und heraus gekommen ist das VR-System VOCUS“. Mit diesem Virtual-Reality-System gewann Jakob Plöns von der KISD den begehrten Kölner Design Preis/Toby E. Rodes Award 2019. Seine Präsentation ist zusammen mit 27 weiteren nominierten Arbeiten im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) bis 17. November 2019 zu sehen. Weiterlesen

MAKK+ | Interview mit Marcello Bramigk Bonon über eine fiktive Museumserweiterung

Marcello Bramigk Bonon beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit einer fiktiven Erweiterung des MAKK (Foto: Kirsten Reinhardt).

Interview mit Marcello Bramigk Bonon

Ihre Masterarbeit heißt: MAKK+ | Ein räumlicher Dialog zwischen einer Museumserweiterung und Rudolf Schwarz’s architektonischem Erbe. Welches Ziel hatten Sie?

Marcello Bramigk Bonon: Das Ziel dieser Auseinandersetzung war es, einen sowohl für die Vergangenheit als auch für die Gegenwart des Museums würdigenden Ausbau zu konzipieren. Der idealisierte Entwurf eines Neubaus soll sich mit der Essenz des Bestandes beschäftigen und in einer neuen Interpretation dessen architektonischen Qualitäten zelebrieren.

In Ihrer Arbeit beschäftigen Sie sich mit dem Museum für Angewandte Kunst Köln. Wie kam es dazu?

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MANUFACTUM 2019: NRW Staatspreis „Schmuck“ für Andrea Schmidt

Andrea Schmidt gewann mit „Trilogie einer Verwandlung“ im Bereich Schmuck den NRW Staatspreis Manufactum 2019 (Foto: Kirsten Reinhardt)

Die drei Arbeiten „Trilogie einer Verwandlung“ von Andrea Schmidt aus Dortmund beschäftigen sich mit der Leere, die durch einen Trauring entsteht, wenn der dazugehörige Mensch fehlt. Die Designerin und Goldschmiedin ist NRW Staatspreisträgerin in der Kategorie „Schmuck“. Sie zeigt in der Ausstellung MANUFACTUM (bis 13.10.2019) auf der ersten Etage des MAKKs drei Schmuckstücke mit Gold, Silber, Edelstahl und Knochen in Schaukästen. Deren Basis besteht aus alten Trauringen. Weiterlesen

MANUFACTUM Staatspreis NRW 2019: Einladung am 1.9. zum Eröffnungstag

Die MANUFACTUM-Kuratorinnen Beate Amrehn (rechts) und Hanna Küpper begeistern sich für die Keramiken in der Ausstellung im MAKK (Video: Kirsten Reinhardt).

Es geht um die perfekte Verbindung von Handwerk, Design und angewandter Kunst. Das Ergebnis ist im MAKK zu bewundern: 128 Arbeiten – Möbel, Wohnaccessoires, Schmuck, Skulpturen, Textilien und Kleidung – wurden zum 29. Mal mit dem NRW Staatspreis für das Kunsthandwerk Manufactum nominiert.

NRW Staatspreis: 60.000 Euro für sechs Preisträgerinnen und Preisträger

Beate Amrehn kuratierte die Ausstellung MANUFACTUM (bis 13.10.2019) zusammen mit Hanna Küpper in den Räumlichkeiten des Museum für Angewandte Kunst Köln. Zu den Lieblingsstücken von Beate Amrehn gehört auf jeden Fall die Stahl-Skulptur von Hans Leo Simons direkt am Eingang. Weiterlesen

Wiedereröffnung der Design-Ausstellung: am 10.+11. August wird gefeiert!

MAKK-Kuratorin Dr. Romana Rebbelmund in der neuen Designausstellung mit Sammlung Winkler (Fotos: Kirsten Reinhardt) *

Die Glastür öffnet sich wieder: Nach langer Umbau- und Renovierungszeit zeigt sich die Designausstellung des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) im neuen Glanz. Auf zwei Etagen sind 451 Werke der Angewandten und Bildenden Kunst zu bewundern, davon 286 aus der Sammlung Winkler. Das älteste Objekt, ein Phonograf, ist von 1896 und läutete die technischen Industrialisierung ein; das jüngste Design-Objekt ist von 2018, der Hocker „Inflatable Stool“ aus limitierter Produktion, ein Projekt von Verner Panton by Verpan for Prada. Weiterlesen

Große Oper – viel Theater: Den Norske Opera & Ballett“ in Oslo

Drei Freunde im MAKK in der Ausstellung „Goße Oper – viel Theater“ (v.l.n.r.): Benjamin Ernst, Anne Rupprecht und Andrea Mergel.

Vernissage im MAKK. Zu sehen die großartige Ausstellung „Große Oper – viel Theater“ mit 19 Bühnengebäuden aus Europa, die bis 30. Juni 2019 läuft. „Welche Oper fasziniert Euch am stärksten?“, fragte ich. Für die drei Freunde aus Köln hieß der gemeinsame Nenner: „Den Norske Opera & Ballett“ in Oslo.

Anne Rupprecht: „Die Ausstellung ist sehr spannend und zeigt unterschiedliche Architekturstile der jeweiligen Epochen. Am Operngebäude von Oslo fasziniert mich die moderne Konstruktion, die in der Landschaft quasi verschwindet.“ „Ja, das Gebäude verschmilzt mit der Umgebung“, bestätigt Benjamin Ernst die Wahrnehmung. „Es ist ein öffentlicher Platz ohne Grenzen. Hier ist kein Raum für elitäres, das gibt es hier nicht. Dennoch behält der Platz seinen hohen ästhetischen Wert. Es ist die Schönheit, die etwas mit den Menschen macht.“ Andrea Mergel hat eine winterliche Assoziation: „Ich liebe Winterlandschaften und stelle mir das Operngebäude als Eisbahn vor. Mit dem Schlitten von oben herab, als große Rutsche bis auf den vereisten Fjord. Toll!“ Weiterlesen

100 Jahre lenkbares Licht

Sammler David Einsiedler ist Initiator der MAKK-Ausstellung „100 Jahre lenkbares Licht“ (Fotos: Kirsten Reinhardt).

Transparent und dennoch prägnant fügt sich das bald 25 Meter lange Regel in die großartige 60er-Jahre Architektur des Saals des Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK). Den Betrachter zieht es neugierig herbei. Dort zu sehen sind 44 lenkbare Leuchten. Wer vorne anfängt, kann die älteste Leuchte der Ausstellung bewundern, den sog. Scherenwandarm Midgard Nr. 110 von Curt Fischer, der als „Erfinder des lenkbaren Lichts“ im Jahre 1919 gilt. Rund 160 Patente wurden von Curt Fischer, dem Gründer des Leuchtenherstellers Midgard, angemeldet. Viele der gezeigten Exponate gehören der Sammlung David Einsiedler an, der die Ausstellung initiierte.

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Frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!

Das Makk-Designblog-Team wünscht Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein glückliches Jahr 2019. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen im Museum für Angewandte Kunst Köln!

  • 34 x Design — bis 27. Januar 2019
  • 100 Jahre lenkbares Licht — ab 14. Januar 2019
  • Andy Warhol – Pop goes Art  — bis 24. März 2019
  • 2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus — ab 12. April 2019
  • Erik Kessels. ArchiveLand im Rahmen von Artist Meets Archive — ab 3. Mai 2019

Kölner Design Preis mit neuem Stifter: Toby E. Rodes

MAKK-Direktorin Dr. Petra Hesse mit Prof. Wolfgang Laubersheimer (KISD) in der MAKK-Ausstellung des 11. „Kölner Design Preis/Toby E. Rodes Award 2018“

Eine Design- und Kunstausstellung im Museum MAKK steht über profanen Dingen. Eigentlich. Denn ohne finanzielle Unterstützung durch eine neue Donation hätte dieses Jahr die Preisverleihung mit Ausstellung (bis 18.11.2018) des elften Kölner Design Preis 2018 für junge Design-Talente nicht stattgefunden.

„Ich freue mich, dass ich dazu beitragen konnte, eine neue Donation für den Kölner Design-Nachwuchspreises zu finden“, freut sich Prof. Wolfgang Laubersheimer (KISD), Leitender Organisator des Preises mit Ausstellung. Dabei kamen ihm seine guten Kontakte zu Gute: „Vor einem halben Jahr saß ich mit P.C. Neumann zusammen, der den Nachlass von Toby E. Rodes (1919-2013) verwaltet – und ich konnte ihn begeistern!“ Die Neumann-Huk S. A. als Bewahrer des Estate Toby E. Rodes unterstützt und fördert den Kölner Design Preis/Toby E. Rodes Award mit 10.000 Euro.

Darüber ist MAKK-Direktorin Dr. Petra Hesse sehr glücklich: „Toby E. Rodes war ein großer Nachkriegsmacher. Er hat nach dem zweiten Weltkrieg maßgeblich die demokratischen Medien in Deutschland mit aufgebaut, er war Mitbegründer der Berliner Filmfestspiele und er war ein großer Design-Botschafter. Das hätte ihm gefallen, unseren Design-Preis zu unterstützen.“ Weiterlesen