Kölner Design Preis/Toby E. Rodes Award: The Winner is Jakob Plöns

Jakob Plöns ist mit VOCUS Sieger des Kölner Design Preises 2019 (Foto im MAKK: Kirsten Reinhardt)

„Ich habe mich in meiner Bachelor-Arbeit mit der virtuellen Rehabilitation befasst und heraus gekommen ist das VR-System VOCUS“. Mit diesem Virtual-Reality-System gewann Jakob Plöns von der KISD den begehrten Kölner Design Preis/Toby E. Rodes Award 2019. Seine Präsentation ist zusammen mit 27 weiteren nominierten Arbeiten im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) bis 17. November 2019 bei freiem Eintritt zu sehen.

VOCUS ist ein Virtual-Reality-System für den Einsatz in der neurologischen Physiotherapie. Körperlich eingeschränkte Menschen erhalten Hilfestellung durch die barriere-freie Gestaltung des virtuellen Raumes plus der gezielten Platzierung von virtuellen Hilfsgegenständen und der Implementierung von physisch-digitalen Interaktionen. VOCUS bündelt die drei Anwendungsszenarien Statik, Dynamik und Lokomotion, die je nach Krankheitsbild und gewählter virtueller und physischer Ausgangsstellung des Benutzers unterschiedliche motorische Handlungsmuster hervorrufen können. Mit Erfolg, berichtet Jakob Plöns: „Es sind erstaunliche Dinge passiert, zum Beispiel im Bereich Statik kann die Patientin die Würfel heben und werfen ohne zu zittern. Oder im Bereich Folgen ist die Querschnittspatientin nach nur einer Anwendung von 10 Minuten beweglicher.“

Dr. Petra Hesse, Direktorin des MAKK und Jury-Mitglied, ist begeistert und fragte Plöns am Tag der Preisverleihung: „Durch neue Technik in Kombination mit Design entstehen neue Behandlungsmethoden. Wie kann der Motor angeworfen werden, damit Ihre Arbeit Anwendung findet? Dazu Jakob Plöns: „Ich werde im Zuge des Master-Studiums weiter daran arbeiten und werde weitere Partner aus der Neurologie sowie Unternehmen suchen.“ Weitere Informationen zu allen nominierten Arbeiten finden Sie unter www.koelnerdesignpreis.de.

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MAKK+ | Interview mit Marcello Bramigk Bonon über eine fiktive Museumserweiterung

Marcello Bramigk Bonon beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit einer fiktiven Erweiterung des MAKK (Foto: Kirsten Reinhardt).

Interview mit Marcello Bramigk Bonon

Ihre Masterarbeit heißt: MAKK+ | Ein räumlicher Dialog zwischen einer Museumserweiterung und Rudolf Schwarz’s architektonischem Erbe. Welches Ziel hatten Sie?

Marcello Bramigk Bonon: Das Ziel dieser Auseinandersetzung war es, einen sowohl für die Vergangenheit als auch für die Gegenwart des Museums würdigenden Ausbau zu konzipieren. Der idealisierte Entwurf eines Neubaus soll sich mit der Essenz des Bestandes beschäftigen und in einer neuen Interpretation dessen architektonischen Qualitäten zelebrieren.

In Ihrer Arbeit beschäftigen Sie sich mit dem Museum für Angewandte Kunst Köln. Wie kam es dazu?

Der Impulsgeber war die erfolgreiche Teilnahme an einem 2017 ausgelobten Ideenwettbewerb für die Umgestaltung des Stadtraumes im unmittelbaren Umfeld des Museums für Angewandte Kunst. Bei einer Untersuchung des Gegenstandes realisierte ich die Bedeutung dieses Bauwerkes und die leidende Vergessenheit, in welche es geriet. Zusammen mit meinem Kollegen Binh Minh Dao erarbeitete ich ein städtebauliches Konzept, welches als Grundlage für meine Masterarbeit galt. Dabei entwickelten wir eine Kulturachse, welche die Lage des Museums in seiner bedeutenden Landschaft integriert und aufwertet, und einen Neubau, der das MAKK räumlich und städtebaulich ergänzt. Die Komplexität dieser Aufgabe führte dann zu der Formulierung eines Themas für meine Masterthesis.

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MANUFACTUM 2019: NRW Staatspreis „Schmuck“ für Andrea Schmidt

Andrea Schmidt gewann mit „Trilogie einer Verwandlung“ im Bereich Schmuck den NRW Staatspreis Manufactum 2019 (Foto: Kirsten Reinhardt)

Die drei Arbeiten „Trilogie einer Verwandlung“ von Andrea Schmidt aus Dortmund beschäftigen sich mit der Leere, die durch einen Trauring entsteht, wenn der dazugehörige Mensch fehlt. Die Designerin und Goldschmiedin ist NRW Staatspreisträgerin in der Kategorie „Schmuck“. Sie zeigt in der Ausstellung MANUFACTUM (bis 13.10.2019) auf der ersten Etage des MAKKs drei Schmuckstücke mit Gold, Silber, Edelstahl und Knochen in Schaukästen. Deren Basis besteht aus alten Trauringen.

Das Thema Trauring kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen. Er schmückt die glücklich Vermählten, aber genauso hat der Trauring eine wichtige Bedeutung für diejenigen, die ihre Partner vermissen. „Ich habe eine sehr persönliche Arbeit mit einem Foto meines Vaters hergestellt, den ich im Alter von 12 Jahren verloren habe. Aus dem Ring meines Vaters und einem Foto stellte ich das Schmuckstück her. Es ist ein Prozess des Loslassens und akzeptierens des Todes. Das hat etwas sehr tröstliches für mich“, erklärt die Preisträgerin Ihre Beweggründe. Weiterlesen

MANUFACTUM Staatspreis NRW 2019: Einladung am 1.9. zum Eröffnungstag

Die MANUFACTUM-Kuratorinnen Beate Amrehn (rechts) und Hanna Küpper begeistern sich für die Keramiken in der Ausstellung im MAKK (Video: Kirsten Reinhardt).

Es geht um die perfekte Verbindung von Handwerk, Design und angewandter Kunst. Das Ergebnis ist im MAKK zu bewundern: 128 Arbeiten – Möbel, Wohnaccessoires, Schmuck, Skulpturen, Textilien und Kleidung – wurden zum 29. Mal mit dem NRW Staatspreis für das Kunsthandwerk Manufactum nominiert.

Beate Amrehn kuratierte die Ausstellung MANUFACTUM (bis 13.10.2019) zusammen mit Hanna Küpper in den Räumlichkeiten des Museum für Angewandte Kunst Köln. Zu den Lieblingsstücken von Beate Amrehn gehört auf jeden Fall die Stahl-Skulptur von Hans Leo Simons direkt am Eingang. Weitere Lieblingsstücke sind im gr0ßen Saal präsentiert: Skulpturen. Beispielweise die filigrane, dreiteilige Porzelan-Gruppe von Gitta Radtke, die beiden Fruchthälften aus Porzelan von Petra Bittl oder das „Paar“ aus Steinzeug in einer neu entwickelter Formensprache von Detlef Kunen.

NRW Staatspreis: 60.000 Euro für sechs Preisträgerinnen und Preisträger

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Wiedereröffnung der Design-Ausstellung: am 10.+11. August wird gefeiert!

MAKK-Kuratorin Dr. Romana Rebbelmund in der neuen Designausstellung mit Sammlung Winkler (Fotos: Kirsten Reinhardt) *

Die Glastür öffnet sich wieder: Nach langer Umbau- und Renovierungszeit zeigt sich die Designausstellung des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) im neuen Glanz. Auf zwei Etagen sind 451 Werke der Angewandten und Bildenden Kunst zu bewundern, davon 286 aus der Sammlung Winkler. Das älteste Objekt, ein Phonograf, ist von 1896 und läutete die technischen Industrialisierung ein; das jüngste Design-Objekt ist von 2018, der Hocker „Inflatable Stool“ aus limitierter Produktion, ein Projekt von Verner Panton by Verpan for Prada.

„Wir zeigen alle Design-Klassiker im Dialog zur Bildenden Kunst. Also den Riedfeld-Stuhl zum Mondrian Kunstwerk. Das macht unserer Ausstellungen so einzigartig in Europa“, erklärt Dr. Romana Rebbelmund, Kuratorin für Design und Bildende Kunst des MAKK, während des Presserundgangs. Rund ein Drittel der gezeigten Exponate sind bisher nicht gezeigte Objekte aus dem Museumsdepot und Neuerwerbungen der letzten Jahre. „Die raren Liebhaberobjekte werden begeistern“, freut sich Rebbelmund. Beispielsweise die bezaubernde Halogenleuchte „Le Rondini“ (1982-1983) von Elio Martinelli, das Sofa „Rover 2-Seater“ (1981) von Ron Arad, amerikanisches Art Déco (1935-1937) von Arban Jay Ackerman oder Bauhaus-Keramik (1927-1935) von Marguerite Friedlaender-Wildenhain und Trude Petri. Mehr Infos unter: Makk-Designausstellung

Halogenleuchte „Le Rondini“ – Die Schwalben – (1982-1983) von Elio Martinelli.

 * zu sehen sind die Sitzbank „Drift“ (1955) von Amanda Levete und das Gemälde „10 Variationen“ (1975) von Stefan Wewerka (1928-2013). Im Hintergrund wird der Blick in die Abteilung mit Designobjekten von Ray und Charles Eames gewährt.

Große Oper – viel Theater: Den Norske Opera & Ballett“ in Oslo

Drei Freunde im MAKK in der Ausstellung „Goße Oper – viel Theater“ (v.l.n.r.): Benjamin Ernst, Anne Rupprecht und Andrea Mergel.

Vernissage im MAKK. Zu sehen die großartige Ausstellung „Große Oper – viel Theater“ mit 19 Bühnengebäuden aus Europa, die bis 30. Juni 2019 läuft. „Welche Oper fasziniert Euch am stärksten?“, fragte ich. Für die drei Freunde aus Köln hieß der gemeinsame Nenner: „Den Norske Opera & Ballett“ in Oslo.

Anne Rupprecht: „Die Ausstellung ist sehr spannend und zeigt unterschiedliche Architekturstile der jeweiligen Epochen. Am Operngebäude von Oslo fasziniert mich die moderne Konstruktion, die in der Landschaft quasi verschwindet.“ „Ja, das Gebäude verschmilzt mit der Umgebung“, bestätigt Benjamin Ernst die Wahrnehmung. „Es ist ein öffentlicher Platz ohne Grenzen. Hier ist kein Raum für elitäres, das gibt es hier nicht. Dennoch behält der Platz seinen hohen ästhetischen Wert. Es ist die Schönheit, die etwas mit den Menschen macht.“ Andrea Mergel hat eine winterliche Assoziation: „Ich liebe Winterlandschaften und stelle mir das Operngebäude als Eisbahn vor. Mit dem Schlitten von oben herab, als große Rutsche bis auf den vereisten Fjord. Toll!“

Den Norske Opera & Ballett: Neues Wahrzeichen Oslos

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100 Jahre lenkbares Licht

Sammler David Einsiedler ist Initiator der MAKK-Ausstellung „100 Jahre lenkbares Licht“ (Fotos: Kirsten Reinhardt).

Transparent und dennoch prägnant fügt sich das bald 25 Meter lange Regel in die großartige 60er-Jahre Architektur des Saals des Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK). Den Betrachter zieht es neugierig herbei. Dort zu sehen sind 44 lenkbare Leuchten. Wer vorne anfängt, kann die älteste Leuchte der Ausstellung bewundern, den sog. Scherenwandarm Midgard Nr. 110 von Curt Fischer, der als „Erfinder des lenkbaren Lichts“ im Jahre 1919 gilt. Rund 160 Patente wurden von Curt Fischer, dem Gründer des Leuchtenherstellers Midgard, angemeldet. Viele der gezeigten Exponate gehören der Sammlung David Einsiedler an, der die Ausstellung initiierte.

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Frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!

Das Makk-Designblog-Team wünscht Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein glückliches Jahr 2019. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen im Museum für Angewandte Kunst Köln!

  • 34 x Design — bis 27. Januar 2019
  • 100 Jahre lenkbares Licht — ab 14. Januar 2019
  • Andy Warhol – Pop goes Art  — bis 24. März 2019
  • 2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus — ab 12. April 2019
  • Erik Kessels. ArchiveLand im Rahmen von Artist Meets Archive — ab 3. Mai 2019

Kölner Design Preis mit neuem Stifter: Toby E. Rodes

MAKK-Direktorin Dr. Petra Hesse mit Prof. Wolfgang Laubersheimer (KISD) in der MAKK-Ausstellung des 11. „Kölner Design Preis/Toby E. Rodes Award 2018“

Eine Design- und Kunstausstellung im Museum MAKK steht über profanen Dingen. Eigentlich. Denn ohne finanzielle Unterstützung durch eine neue Donation hätte dieses Jahr die Preisverleihung mit Ausstellung (bis 18.11.2018) des elften Kölner Design Preis 2018 für junge Design-Talente nicht stattgefunden.

„Ich freue mich, dass ich dazu beitragen konnte, eine neue Donation für den Kölner Design-Nachwuchspreises zu finden“, freut sich Prof. Wolfgang Laubersheimer (KISD), Leitender Organisator des Preises mit Ausstellung. Dabei kamen ihm seine guten Kontakte zu Gute: „Vor einem halben Jahr saß ich mit P.C. Neumann zusammen, der den Nachlass von Toby E. Rodes (1919-2013) verwaltet – und ich konnte ihn begeistern!“ Die Neumann-Huk S. A. als Bewahrer des Estate Toby E. Rodes unterstützt und fördert den Kölner Design Preis/Toby E. Rodes Award mit 10.000 Euro.

Darüber ist MAKK-Direktorin Dr. Petra Hesse sehr glücklich: „Toby E. Rodes war ein großer Nachkriegsmacher. Er hat nach dem zweiten Weltkrieg maßgeblich die demokratischen Medien in Deutschland mit aufgebaut, er war Mitbegründer der Berliner Filmfestspiele und er war ein großer Design-Botschafter. Das hätte ihm gefallen, unseren Design-Preis zu unterstützen.“ Weiterlesen

Nachts im Museum: Super Fashion Markt

Video: Fashionmarkt – Nachts im Museum

Im Museum für Angewandte Kunst Köln findet die Design-Veranstaltung Super Fashion Markt bis 6. Mai 2018 statt, darunter sind viele Aussteller/innen mit nachhaltigen Konzepten. Das ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass immer mehr Designer auf kultige Locations setzen, um ihre Zielgruppen am Ort der Begehrlichkeiten zu erreichen. Am Eröffnungsabend mit Opening Party und DJ bummelten viele Gäste durch die Ausstellung mit Mode und Schmuck. Und viele fanden Zeit zur Besichtigung der Peter Behrens-Austellung ( bis 1. Juli 2018).

Elisabeth Brockmann: Freiheit, Raum und Licht

Leuchtobjekte von Elisabeth Brockmann im MAKK. Zu sehen bis 8. April 2018.

Die funkelnden Autoscheinwerfer in den schlanken Stehlen wirken wie lebendige Augen und verblüffen regelrecht. „Die Auto-Augen gehen optisch in der Bewegung des Betrachters mit; das ist das Prinzip der berühmten Augen der Mona Lisa“, erklärt Elisabeth Brockmann, die den Ausstellungsraum im MAKK mit ihrer Installationskunst bis 8. April 2018 unter dem Titel ‚Freiheit, Raum und Licht‘ bespielt. Dabei hat die Düsseldorfer Künstlerin, eine ehemalige Schülerin von Gerhard Richter, das Design der Autoscheinwerfer nicht digital manipuliert, sondern nur die Farben und die Intensität. „Es ist nicht glaubhaft, wenn ich die Fotos bearbeite, sonst geht der typischen Charakter der Autoscheinwerfer verloren. Aber es ist nicht das, wonach es auf den ersten Blick aussieht – das ist das Prinzip meiner Kunst.“

Die Stehlen entdeckte Elisabeth Brockmann bei der Vorbereitung ihrer Ausstellung im MAKK-Lager. … Weiterlesen

Das MAKK-Blogteam wünscht ein spannendes Jahr 2018

Das Team des Makk-Blogs wünscht Ihnen erholsame Festtage und einen guten Start in das neue Jahr

Die Liebe zum Design – das ist die große Schnittmenge aller Aktiven des Design-Blogs des MAKKs, Museum für Angewandte Kunst Köln. Wir wünschen schöne Festtage und einen guten Rutsch in ein spannendes Jahr 2018.

Kölner Designpreis 2017: Gesellschaftlich relevant

Flora Coletta Ines Karger (links), Sonja Lorenz (rechts) und Jana Klasen sind die Gewinnerinnen des Kölner Designpreis 2017 (Foto: Kirsten Reinhardt).

Flora Coletta Ines Karger, Sonja Lorenz und Jana Klasen: das sind die Gewinnerinnen des Kölner Designpreis 2017. „Zum zehnten Mal vergeben, weisen die Arbeiten einen klaren gesellschaftlichen Bezug auf“, betont Dr. Petra Hesse, Direktorin des Museums für Angewandte Kunst. „Denn Design ist allumfassend, es geht nicht darum schöne Dinge zu gestalten. Der Kölner Designpreis symbolisiert das zeitgemäße Verständnis für Design.“

Der 1. Preis ging an Flora Coletta Ines Karger (KISD – Köln International School of Design). Ihre Arbeit „Programme begreifen – eine performative Umsetzung“ beschäftigt sich mit der Theorie, die hinter den auf Algorithmen beruhenden Programmen steckt. „Programme sind menschlichen Ursprungs und beruhen auf abstrahierten menschlichen Strukturen und Ordnungssystemen. Weiterlesen

Werkschau im MAKK – FULL HOUSE: Design by Stefan Diez

Stefan Diez zeigt das japanische Porzellan SD.

Stefan Diez zeigt das Porzellan SD, das der Designer in Zusammenarbeit mit Kawazoe Seizan in der japanischen Stadt Arita, entwarf.

Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) ist seit Mitte Januar 2017 die Bühne für einen der gefragtesten Industriedesigner der Welt: Stefan Diez (Freising, 1971). Zur Eröffnung der Möbelmesse IMM Cologne und den Passagen führte der gelernte Schreiner und studierte Designer durch seine Werkschau „Full House: Design by Stefan Diez“. Bis zum 11. Juni 2017 können seine schnörkellos schönen Design-Highlights – Stühle, Möbel, Leuchten, Porzellan – im MAKK über drei Stockwerke bewundern und zum Teil auch getestet werden. Die Liste der Marken, für die der 45-Jährige schon gearbeitet hat, ist lang: Authentics, Biegel, Bree, Emu, Flötotto, Moroso, Rosenthal, Schönbuch, Thonet, Vitra oder Vorwerk, um nur einige zu nennen. Weiterlesen

Super Fashion Markt: Anna Böß und Lena Schröder im Interview

Der Super Markt wird zum Super Fashion Markt und zieht vom 21. bis 23. Oktober 2016 in das Museum für Angewandte Kunst Köln ein. Wie kam es dazu?
Anna Böß und Lena Schröder: „Seit 2008 organisieren wir den Super Markt in Köln und haben seitdem schon sehr viele Locations in der Stadt bespielt. Im letzten Jahr fand im Museum für angewandte Kunst die Ausstellung `LOOK! Modedesigner von A-Z´ statt. Als das MAKK mit der Idee auf uns zukam, begleitend zur Ausstellung ein Modewochenende im Museum zu veranstalten, haben wir uns sehr gefreut. Wir haben die Herausforderung angenommen, einen qualitativ hochwertigen Markt zu kuratieren und waren froh, als das Ergebnis im letzten Jahr sowohl beim Museum als auch bei den Besuchern auf Begeisterung gestoßen ist. Nicht zuletzt war es auch für die Designer ein großer Erfolg, so dass wir den Super Fashion Markt in diesem Jahr gerne wiederholen.‟

Sie beide sind Veranstalterinnen und Modedesignerinnen zugleich. Welche Ziele haben Sie?

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