Manu Factum: textile Installation von Katja Skoppek

Katja Skoppek

Katja Skoppek gewann für die textile Installation `Die schönste Gewohnheit im Leben` den Manu Factum-Staatspreis 2015.

Katja Skoppek ist 25 Jahre alt und befindet sich noch im Master-Studium in Bielefeld im Fachbereich Modedesign. Für die textile Installation `Die schönste Gewohnheit im Leben` gewann sie den Manu Factum-Staatspreis 2015 im Themenbereich Kleidung. Die 150 x 300 cm große Installation hängt in der Manu Factum-Ausstellung im Museum für angewandte Kunst bis 11. Oktober 2015. Rund 200 Stunden benötigte die Preisträgerin zur Fertigstellung der Installation – ein Vorhang, indem die Silhouette eines Mantels, wie ein Relief, genäht ist. „Für mich ist der Mantel ein besonderes Kleidungsstück. Er umfängt, wärmt und schützt die Träger und macht größer und mutiger. In der Mode ist der Wechsel so schnell; der Mantel, den ich in einen neuen Kontext gesetzt haben, symbolisiert Wertschätzung des Bekleidens“, beschreibt die in Köln geborene Katja Skoppek ihre Intension. Zur Ermittlung der Farbe und Stofflichkeit führte sie eine Umfrage im Freundes- und Familienkreis durch. „Knapp 50 Personen befragte ich; auf die Frage „wie man sich einen perfekten Mantel vorstellt“ kam als Farb-Ergebnis Grau und als Qualität hochwertige Schurwolle.“
Weiterlesen

Manu Factum: Installation von Kirsten Dietz-Reinbek

Kirsten Diez-Reinbeck gewann den Manu Factum Preis für 36 Keramikschalen, die auf Metallständern stehen.

Manu Factum-Preisträgerin Kirsten Diez-Reinbeck mit der Installation `Das Meer in mir´.

Das Meer in mir. So heißt die Installation von Kirsten Dietz-Reinbek aus Solingen, die derzeit auf der ersten Etage im Museum für angewandte Kunst (MAAK) präsentiert wird. Sie ist die Preisträgerin des Staatspreis Manu Factum 2015 im Themenbereich Skulptur, der aktuellen Sonderausstellung im MAKK. „Ich las von der Ausschreibung in der Keramikzeitung und bewarb mich spontan. Ich habe gar nicht damit gerechnet zu gewinnen. Das Thema Meer ist eine Spiegelung meiner Gedanken und zeigt die Bewegung und Veränderung im Leben auf. So ist auch das Thema Installation für mich neu, bisher befasste ich mich nur mit Keramiken und Fotografie“, freut sich Kirsten Dietz-Reinbek.

Weiterlesen

Manu Factum 2015: Wandobjekt Strukturwandel oder 3D – 2D – 3D

Katrin Reinke und Cornelia Falk vor dem gequilteten Wandobjekt

Katrin Reinke und rechts Cornelia Falk teilen sich den Staatspreis Manu Factum für die Kategorie Wohnen.

Die beiden Preisträgerinnen haben sich bei einer Handwerksausstellung in Bochum 1998 kennen gelernt. „Daraus hat sich unsere Zusammenarbeit ergeben, die zum Staatspreis Manu Faktum im Themenbereich Wohnen führte“, erzählt stolz Katrin Reinke, Fotografien aus Essen, die sich mit Cornelia Falk aus Recklinghausen den mit 10.000 Euro dotierten Staatspreis Manu Factum 2015 teilt. „Wir haben uns für das Projekt ‚Strukturwandel‘ oder ‚3D – 2D – 3D‘ bestimmt zwölf mal getroffen“, meint Katrin Reinke und Cornelia Falk schließt an: „Das Wandobjekt wurde erst zwei Tagung vor dem Einreichungstermin fertig und ist mit heißer Nadel genäht. Ich habe Minimum 300 Stunden für die Quiltarbeit benötigt.“

Weiterlesen

Manu Factum 2015: Ohrring von Ursula Biskup

Schmuck-UrsulaBiskup

Ursula Biskup gewann den Staatspreis Manu Factum 2015 in der Kategorie Schmuck.

Zarter Ohrschmuck ist die Spezialität von Ursula Biskup. „Es ist eine persönliche Vorliebe, ich trage immer meine eigenen Ohrringe. Besonderen Wert lege ich auf Leichtigkeit, der Schmuck soll kaum etwas wiegen. Bereits im Studium habe ich mich mit dem Thema Leichtigkeit und Transparenz beschäftigt“, erzählte die selbstständige Schmuckdesignerin aus Neuss, die zur Pressekonferenz den Ohrschmuck `Sterntaler 1´ aus geschwärztem Silber trug. Das vom Manu Factum Staatspreis prämierte Ohrringmodell `Sterntaler 2´ besteht aus vier unterschiedlich großen Goldscheiben und grüner Perlseide. „Die Perlseide ist sehr reißfest, bringt Farbe in das Schmuckstück und kommt aus dem Goldschmiedebereich.“

Weiterlesen

Manu Factum 2015: Klappstuhl von Klemens Grund

Klemens Grund mit Klappstuhl

Manu Factum-Preisträger Klemens Grund mit seinem Klapplehnstuhl.

Das Stuhlpaar von Preisträger Klemens Grund aus massiver Eiche steht in der großen Halle des MAKK der Manu Faktum-Ausstellung.“ Die Stühle wurden erst kurz vor Abgabe der Einreichungsfrist des Staatspreis Manu Factum fertig. Insgesamt dauerte es von der Idee über mehrere Prototypen fast zwei Jahre bis zum fertigen Stuhl“, erklärt der 1982 geborene Klemens Grund. “Stühle zu entwerfen ist eine schöne Aufgabe – es ist ein persönliches Statement. Ein Stuhl kommt dem Körper sehr nahe, ist struktural und muss ergonomischen Kriterien standhalten. Bereits im Studium beschäftigte ich mich mit der Entwicklung von Stühlen. Eine echte Herausforderung war der Klappstuhl mit Armlehne, den man diese Mechanik kaum ansieht.“

Weiterlesen

Museumsbesuch: Radio im Fokus

Kirsten Reinhardt im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Radio `Philetta´ von 1941: Kirsten Reinhardt besuchte das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg.

Für Design-Fans ist der Besuch des Museums für Kunst und Gewerbe (MKG) in Hamburg ein Muss. „Faszinierend fand ich die Gang-Präsentation der Design-Objekte im historischen Gebäude von 1877 in dem rund 25 Meter langen Stahlregal – der schmale Gang wurde zu einem Film der Zeitgeschichte“, begeistert sich Kirsten Reinhardt. „Viele Design-Klassiker konnte ich in einer spannenden Zusammenstellung erleben. Besonders in den Blick fiel mir das historische Philips Radio `Philetta´ von 1941, denn das MAKK besitzt eine umfangreiche Radio-Sammlung amerikanischer und europäischer Radios, darunter wahre Design-Ikonen. Ein guter Grund darüber zu berichten.“

Weiterlesen

Raumkonzepte von Schülern des FWG

Schülerinnen und Schüler des FWG am letzten Tag der Projektwoche im MAKK.

Schülerinnen und Schüler des FWG am letzten Tag der Projektwoche im MAKK.

Wir Schüler vom Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln (FWG) sind diese Woche mit unserem Projekt `Design´ im MAKK. Hier hatten wir die Möglichkeit eigene Raumkonzepte für die Zukunft zu erstellen. Zu Beginn verglichen wir zwei Raumkonzepte aus den 70er Jahren von Panton und Colombo, von denen aber in der Zukunft keines realisiert wurde.

Weiterlesen

Lieblingsstück: Drift von Amanda Levete

Schuelerprojekt-Antonia

Die Gymnasiastin Tatjana vor der Sitzbank `Drift´, die von Amanda Levete 2006 entworfen wurde.

Im Rahmen der Projektwoche `Design´ des Friedrich-Wilhelm-Gymnasium waren wir im Museum für Angewandte Kunst Köln. Dort ist mir sofort die Sitzbank `Drift´ aus dem Jahr 2006 ins Auge gefallen. Allein wegen der richtig coolen Neobe und der Form fasziniert sie mich. Ich persönlich würde sie mir sogar selber kaufen, denn sie fällt sehr auf und passt perfekt in einen Garten oder Wohnkeller.

Weiterlesen

Schülerprojekt: Bequeme Stühle

Wir haben in dieser Woche im Rahmen des Design-Projektes viel über die Arbeit des MAKK erfahren. Damit verbunden haben wir Collagen angefertigt und IKEA besucht. Im MAKK gefielen mir vor allem die gemütlichen Stühle in der Sammlung Winkler.

Gepostet vom FWG-Gymnasiast Phillipp (15).

Schülerprojekt: Designerstuhl Ball-Chair

Antonia S. mit dem ´Ball-Chair´.

Antonia S. mit dem ´Ball-Chair´.

Während der Projektwoche am FWG beschäftigten wir uns mit Design. Im MAKK erhielten wir zuerst einen Einblick in die Berufe in einem Museum und verschiedene Designs. Durch den Vergleich eines IKEA-Modells mit denen aus der „Sammlung Winkler“, eine Austellung vieler Möbelklassiker, bin ich auf diesen `Ball-Chair´, auf Deutsch `Sitzkugel´ gestoßen.

Die beiden Stühle ähneln sich jediglich in der Art des Sitzes, der eine runde Form hat und tiefergelegt ist. Beide bestehen aus Polyester, wobei dieses bei der `Sitzkugel´ zusätzlich durch Glasfaser verstärkt wurde. Der IKEA-Stuhl basiert auf dem Design des Ball-Chairs, wie viele moderne Möbel.

Neben dem Design und dem gemütlichen Aussehen des Sessels hat mich ebenfalls sein Hintergrund angesprochen. Er wurde im Jahr 1963-1965 designt, die Zeit der ersten Mondlandungen. Von diesem geschichtlichen Ereignis, lies sich der Designer Eero Aarnio, wie auch viele seiner anderen Kollegen, inspirieren. Die kugelförmige Form und weiße Farbe erinnern an einen Astronautenhelm.

Gepostet von FWG-Gymnasiastin Antonia.

Schülerprojekt: IKEA und MAKK im Vergleich

Franziska vor der Lampe Pusteblume (von Emil Stejnar, 1955) im MAKK.

Franziska G. vor der `Pusteblume´ (von Emil Stejnar, 1955) im MAKK.

Eine Aufgabe in unserem Projekt des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums war es, ähnliche Designerstücke aus dem MAKK mit Möbeln aus dem Einrichtungshaus IKEA zu vergleichen. Das Werk `Pusteblume´ von Emil Stejnar aus dem Jahre 1955 aus dem MAKK ist gut zu vergleichen mit einem Modell, welches bei IKEA zu finden ist. Sie ähneln sich, wie ich finde, sehr stark in ihrem Aussehen, jedoch unterscheiden sie sich in ihrem Material. Das Modell von IKEA ist im Vergleich zu dem MAKK-Modell nicht aus Glas, sondern aus Acryl und Polycarbonat. Diese Tatsache zeigt, dass man zu der Zeit, als die Pusteblume entstand, noch nicht so viel Acryl verwendete, sondern eher zu hochwertigerem Material griff.

Gepostet von FWG-Gymnasiastin Franziska.

"Pusteblume" von Emil Stejnar (links), IKEA-Modell "Stockholm" von Marcus Arvonen (rechts)

`Pusteblume´ von Emil Stejnar (links), IKEA-Modell `Stockholm´ von Marcus Arvonen (rechts).

Mein Favorit: der Webteppich von Pae White

Jana Seuffert 17 vor dem Wandteppich

Jana Seuffert vor dem Wandteppich von Pae White.

Unsere Projektwoche im Museum MAKK hat mir ausgezeichnet gut gefallen. Insbesondere die Führung durch die Design Abteilung war eine Inspiration, öfters dieses Museum zu besuchen, um neue Ausstellungen kennenzulernen. Wir haben viel Neues kennnengelernt und vor allem auch, wie schwer es ist einzelne Möbel zu restaurieren. Auch haben wir einen Einblick in die verschiedenen Berufe in einem Museum bekommen.

Genial war für mich dieser Teppich, der in der großen Halle im Eingangsbereich hängt. Er sieht von weitem aus wie zusammen geknuddelte Alufolie, ist jedoch aus Stoff. Dieser wurde hervorragend in Szene gesetzt, indem er als einzelnes Kunstwerk an einer weißen Wand seinen Platz hat.

Weiterlesen

Elf FWGler im MAKK

Charlotte im Foyer des MAKK

Charlotte im Foyer des MAKK

Für unsere Projektwoche des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums haben wir das Projekt `Design´ im Museum MAKK gewählt. In der Woche erkundeten wir die Sammlung Winkler und unter anderem das Design von Ikea. Am Mittwoch sind wir zu Ikea gefahren und haben jeweils ein Möbelstück genauer betrachtet. Die Sammlung Winkler beinhaltet viele Designklassiker, wie zum Beispiel die Stühle von Marcel Breuer. Es war sehr interessant die Hintergründe, der einzelnen Objekte kennen zu lernen. Zudem war es toll, dass die Schule uns diese Möglichkeit gegeben hat und wir ein Blick hinter die Kulissen des Museums werfen konnten. Jana findet die Projektwoche: „sehr interessant und einzigartig“. Für mich war die Projektwoche ein sehr besonderes Erlebnis. Am letzten Tag haben wir unter Anleitung der Redaktionsleiterin des Designblogs, Kirsten Reinhardt, unsere Blogs als Autoren geschrieben.

Gepostet von FWG-Gymnasiastin Charlotte.

Projektwoche im MAKK: Wie funktioniert Museum?

Projektwoche der Schüler des Friedrich-Wilhelm-Gymnasium im MAKK

Die Schüler des Friedrich-Wilhelm-Gymnasium im Gespräch mit Dr. Romana Breuer vom MAKK.

Intensives und konzentriertes Arbeiten mit einer kleinen Schülergruppe zu einem außerschulischen Thema – das ist im straff organisierten Schulalltag nur in einer Projektwoche möglich. „Für den Museumsdienst Köln stellte dieses Angebot der Vermittlungsarbeit im MAKK ein Pilotprojekt dar, welches möglicherweise in Zukunft unser Angebot für Schulen im Museum bereichern kann‟, hofft Dr. Andrea Imig, Leitung Bildung und Vermittlung Museumsdienst Köln, aufgrund der tollen Erfahrungen mit den elf Schülern des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums im MAKK vom 16. bis 19. Juni 2015.

Weiterlesen

Lieblingsstücke: Leuchten von Jean Perzel

Andrea Kokoscha

Zu den Lieblingsstücken von Andrea Kokoscha gehören die Leuchten von Jean Perzel.

„Meine Lieblingsstücke des Art Déco sind die Leuchten von Jean Perzel, weil sie einem kreativen, weltoffenen Geist entsprungen sind. Jean Perzel hat zeitlebens gelernt, gearbeitet und geforscht, um zur Vollkommenheit zu gelangen. Er zählt als Designer zur Elite des französischen Art Déco‟, schwärmt die Kölnerin Andrea Kokoscha über die Leuchten-Entwürfe des 1892 im bayrischen Fürstenfeldbruck geborenen Designers. Bis heute werden die Leuchten in der Manufaktur Jean Perzel, ausgezeichnet mit dem Gütesiegel „Entrepris du Patrimoine Vivant“, in Paris hergestellt. „Verblüfft haben mich die Zeitlosigkeit und Modernität der Leuchten. Konsequent werden geometrische Elemente verwandt, die sich zur wohlproportionierten Komposition aufbauen. Die ineinander verschachtelten Milchglas-Kuben scheinen zu schweben. Aber erst im erleuchteten Zustand offenbart sich die feinfühlig durchdachte Funktionalität der Leuchten: Im warmen, diffusen Licht erstrahlt das Milchglas unterschiedlich hell, das eigentliche Leuchtmittel ist verborgen.‟

Weiterlesen