Schülerprojekt: Designerstuhl Ball-Chair

Antonia S. mit dem ´Ball-Chair´.

Antonia S. mit dem ´Ball-Chair´.

Während der Projektwoche am FWG beschäftigten wir uns mit Design. Im MAKK erhielten wir zuerst einen Einblick in die Berufe in einem Museum und verschiedene Designs. Durch den Vergleich eines IKEA-Modells mit denen aus der „Sammlung Winkler“, eine Austellung vieler Möbelklassiker, bin ich auf diesen `Ball-Chair´, auf Deutsch `Sitzkugel´ gestoßen.

Die beiden Stühle ähneln sich jediglich in der Art des Sitzes, der eine runde Form hat und tiefergelegt ist. Beide bestehen aus Polyester, wobei dieses bei der `Sitzkugel´ zusätzlich durch Glasfaser verstärkt wurde. Der IKEA-Stuhl basiert auf dem Design des Ball-Chairs, wie viele moderne Möbel.

Neben dem Design und dem gemütlichen Aussehen des Sessels hat mich ebenfalls sein Hintergrund angesprochen. Er wurde im Jahr 1963-1965 designt, die Zeit der ersten Mondlandungen. Von diesem geschichtlichen Ereignis, lies sich der Designer Eero Aarnio, wie auch viele seiner anderen Kollegen, inspirieren. Die kugelförmige Form und weiße Farbe erinnern an einen Astronautenhelm.

Gepostet von FWG-Gymnasiastin Antonia.

Mein Favorit: der Webteppich von Pae White

Jana Seuffert 17 vor dem Wandteppich

Jana Seuffert vor dem Wandteppich von Pae White.

Unsere Projektwoche im Museum MAKK hat mir ausgezeichnet gut gefallen. Insbesondere die Führung durch die Design Abteilung war eine Inspiration, öfters dieses Museum zu besuchen, um neue Ausstellungen kennenzulernen. Wir haben viel Neues kennnengelernt und vor allem auch, wie schwer es ist einzelne Möbel zu restaurieren. Auch haben wir einen Einblick in die verschiedenen Berufe in einem Museum bekommen.

Genial war für mich dieser Teppich, der in der großen Halle im Eingangsbereich hängt. Er sieht von weitem aus wie zusammen geknuddelte Alufolie, ist jedoch aus Stoff. Dieser wurde hervorragend in Szene gesetzt, indem er als einzelnes Kunstwerk an einer weißen Wand seinen Platz hat.

Weiterlesen

Lieblingsstücke: Leuchten von Jean Perzel

Andrea Kokoscha

Zu den Lieblingsstücken von Andrea Kokoscha gehören die Leuchten von Jean Perzel.

„Meine Lieblingsstücke des Art Déco sind die Leuchten von Jean Perzel, weil sie einem kreativen, weltoffenen Geist entsprungen sind. Jean Perzel hat zeitlebens gelernt, gearbeitet und geforscht, um zur Vollkommenheit zu gelangen. Er zählt als Designer zur Elite des französischen Art Déco‟, schwärmt die Kölnerin Andrea Kokoscha über die Leuchten-Entwürfe des 1892 im bayrischen Fürstenfeldbruck geborenen Designers. Bis heute werden die Leuchten in der Manufaktur Jean Perzel, ausgezeichnet mit dem Gütesiegel „Entrepris du Patrimoine Vivant“, in Paris hergestellt. „Verblüfft haben mich die Zeitlosigkeit und Modernität der Leuchten. Konsequent werden geometrische Elemente verwandt, die sich zur wohlproportionierten Komposition aufbauen. Die ineinander verschachtelten Milchglas-Kuben scheinen zu schweben. Aber erst im erleuchteten Zustand offenbart sich die feinfühlig durchdachte Funktionalität der Leuchten: Im warmen, diffusen Licht erstrahlt das Milchglas unterschiedlich hell, das eigentliche Leuchtmittel ist verborgen.‟

Weiterlesen

Lieblingsstück: Frankfurter Hochhausschrank F1

Hauke Schmidt neben dem Sekretär `Frankfurter Hochhausschrank F1´ (1985)

Hauke Schmidt und der `Frankfurter Hochhausschrank F1´ (1985) von Norbert Berghof, Michael Landes und Wolfgang Rang

Der `Frankfurter Hochhausschrank F1´ ist eine Ikone der Postmoderne. 1985 wurde der Sekretärs von den drei Frankfurter Architekten Norbert Berghof, Michael Landes und Wolfgang Rang gestaltet. Hauke Schmidt, Schreinermeister aus Köln und Mitglied der Overstolzengesellschaft, hat die drei Architekten persönlich kennen gelernt:

„2013 sprach ich einen Vormittag lang mit drei sehr freundlichen Herren über den Schrank und über die Bedeutung von Gestaltung und Architektur. Es war ein reichhaltiges und tiefsinniges Gespräch, das bei mir nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat. Weiterlesen

Lieblingsstück: B9 von Marcel Breuer

Marcel Breuer B9 Maria Bausch

„Ich liebe das reduzierte Design von Marcel Breuer. Die Stahlrohrmöbel sind für mich das Sinnbild der Reduktion und dabei doch so ästhetisch,“ schwärmt die in Köln lebende Maria Bausch. „Passend sind auch die unprätentiösen Namen wie Stahlrohrstuhl B5, Stahlclubsessel B3 oder Beistelltisch B9. Der B9 wurde gleichzeitig als Hocker konzipiert und die Rolle als Beistelltisch in verschiedenen Höhen ergab sich als Konsequenz der hohen Funktionalität. Auf einen B9, der heute von Thonet bzw. unter dem Namen Laccio mit sichtbaren Schrauben von Knoll International hergestellt wird, spare ich und werfe mein Kleingeld in eine Spardose“, schmunzelt Maria Bausch während ihres Besuchs der MAKK-Sonderausstellung SYSTEM DESIGN. Als Liebhaber des Designs der Bauhausschule zog es sie und ihren Mann kürzlich in das Bauhausmuseum in Dessau.

Weiterlesen

SYSTEM DESIGN: Lieblingsstück `Diamante´

P1090770web

`Concorso´ von 1956, Entwurf Bruno Munari & Enzo Mari, Hersteller La Pavoni

Sie wird `Diamante´genannte, die Espressemaschine Concorso von 1956. „Die Espressemaschine ist mir sicher deswegen besonders aufgefallen, weil sie sich durch ihre skulpturale Qualität aus der doch weitgehend vertikal/horizontal geprägten Gestaltung der Ausstellung abhebt. Hinter der verspielten Front verbergen sich Funktionen, die nach 50 Jahren immer noch genauso produziert werden und wahrscheinlich nicht mehr verbessert werden können. Jedenfalls sieht die Maschine so aus, als ob der Kaffee daraus besonders gut schmeckt“, so Dr. Ingrid Gilgenmann aus Köln.

Mehr Informationen zur Ausstellung `SYSTEM DESIGN. Über 100 Jahre Chaos im Alltag´ finden Sie hier

SYSTEM DESIGN: Lieblingsstück Braun G12V

Lieblingsstück Braun-Plattenspieler

G12V von 1955, Entwurf Wilhelm Wagenfeld & Hans Gugelot, Hersteller Braun

„Unser Lieblingsstück ist der Plattenspieler von Braun“, da sind sich die drei Besucherinnen während der Führung durch Janny Kiefer-Braschos vom Arbeitskreis MAKK einig. Es sind das reduzierte Design und die klassischen Formen des legendären Braun-Designs des Plattenspielers G12V von 1955, die es ihnen angetan hat. Dabei kennen die Freundinnen einen Plattenspieler nur vom Sehen. „Als Kinder hörten wir Kassetten und später dann CDs.“ Die Freundinnen besuchten die Sonderausstellung SYSTEM DESIGN, weil sie sich privat für Einrichtungsdesign interessieren. Mehr Informationen zur Sonderausstellung `SYSTEM DESIGN. Über 100 Jahre Chaos im Alltag´ (bis 7. Juni 2015) finden Sie hier…